Leserechtschreibschwäche und Teilhabe an der Gesellschaft


Die Beherrschung der Rechtschreibung und des Lesens sind wichtige Basiskompetenzen für eine aktive Teilhabe an unserer Gesellschaft. Kinder und Jugendliche, die nicht richtig lesen, schreiben oder rechnen können, haben Schwierigkeiten, ihren Alltag zu bewältigen. Dieser erfordert beispielsweise das Lesen von Hinweis- oder Klingelschildern, Plakaten, Internetartikeln oder Fahrscheinautomaten. Zur erfolgreichen Kommunikation mit KlassenkameradInnen oder LehrerInnen auch in Online-Plattformen brauchen SchülerInnen das Lesen und Schreiben. Über das Schreiben können sie berichten, erzählen und informieren. Über Gelesenes können sie sich unterhalten, sich amüsieren oder darüber diskutieren.
Schulisches Wissen wird fächerübergreifend in Textform vermittelt und auch Tests werden als Textaufgaben gestellt und müssen in ganzen Sätzen beantwortet werden. Somit beeinflussen Schwierigkeiten im Leseverständnis und Schreiben auch die Leistungen in anderen Fächern. Den Kindern und Jugendlichen wird dadurch die Möglichkeit genommen, ihr Wissen in Gänze zu präsentieren.
Wesentliche Ziele der Integrativen Lerntherapie zur Verbesserung der Teilhabe an der Gesellschaft sind die Persönlichkeitsentwicklung, die Verbesserung der Wahrnehmung und Konzentration, die Verbesserung des Lesens, der Rechtschreibung sowie ggf. der mathematischen Fähigkeiten. Auch die Elternberatung gehört dazu.
